Chronik

Seit 1972 steht die Internationale Hamwarder Schießsportwoche für
sportliche Fairness, internationale Begegnungen und gelebte Vereinsgemeinschaft.
Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Stationen und Entwicklungen unserer traditionsreichen Veranstaltung.

2013 – 40 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

2012 – 39 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

28. September – 14. Oktober 2012

2011 – 38 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

23. September – 09. Oktober 2011

2010 – 37 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

24. September – 10. Oktober 2010

2009 – 36 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

25. September – 11. Oktober 2009

2008 – 35 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

26. September – 12. Oktober 2008

2007 – 34 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

21. September – 07. Oktober 2007

2006 – 33 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

22. September – 08. Oktober 2006

2005 – 32 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

23. September – 09. Oktober 2005

Auch die 32. Internationale Hamwarder Schießsportwoche bestätigte den hohen sportlichen Stellenwert der Veranstaltung. In zwei Wettkampfwochen wurden erneut rund 1.000 Starts verzeichnet. Schützen aus Deutschland, Norwegen, Schweden, Russland, Dänemark und den Niederlanden nahmen teil.

Besonders erfolgreich war Christine Bake vom Schützenverein Hamwarde und Umgebung. Sie gewann gleich drei Disziplinen: den KK-Liegendkampf, das KK-Gewehr sowie das Luftgewehr.

Für internationale Aufmerksamkeit sorgte ein neuer norwegischer Rekord mit der Armbrust. Zudem zeigte ein schwedischer Teilnehmer außergewöhnlichen Einsatz: Er reiste am selben Tag per Fähre an, absolvierte seinen Wettkampf in Hamwarde und trat noch am Abend die Rückreise an – und gewann dabei sogar die Disziplin „Freie Waffe“ im Kleinkaliber.

Zur Siegerehrung versammelten sich rund 100 Gäste im Vereinsheim. Der Präsident des Norddeutschen Schützenbundes, Gerhard Quast, lobte die Veranstaltung als „Sport vom Feinsten“ und bezeichnete Hamwarde erneut als führende Adresse im Schießsport in Schleswig-Holstein.

Bürgermeister Lothar Dreves würdigte die Hamwarder Schützen als Aushängeschild der Gemeinde und überreichte dem Vereinsvorsitzenden Wilfried Schnohr die Gemeindefahne als Zeichen der Anerkennung.

Die 32. Hamwarder Schießsportwoche unterstrich erneut den internationalen Ruf des Vereins und die besondere Bedeutung der hochmodernen, bundesweit einzigartigen elektronischen Schießanlage.

2004 – 31 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

01. – 17. Oktober 2004

Die 31. Internationale Hamwarder Schießsportwoche stand zunächst unter schwierigen finanziellen Vorzeichen. Trotz gekürzter öffentlicher Zuschüsse konnten sowohl die Jugendarbeit als auch die Durchführung der Schießsportwoche gesichert werden. Möglich wurde dies durch eine langfristige Kooperation mit dem Infozentrum des Kernkraftwerks Krümmel, das die Förderung der Jugendarbeit und der Schießsportwoche übernahm. Diese Unterstützung wurde als wichtige Anerkennung der erfolgreichen Nachwuchsarbeit des Vereins gewertet.

Sportlich entwickelte sich die Veranstaltung zu einem neuen Höhepunkt der Vereinsgeschichte. Mit 1.115 Starts wurde erneut ein Rekord aufgestellt. Teilnehmer aus Deutschland, Dänemark, Norwegen und den Niederlanden sorgten für ein hochklassiges internationales Starterfeld. Insgesamt wurden vier neue Standrekorde erzielt.

Besonders erfolgreich präsentierten sich die Hamwarder Schützen in der traditionellen Hausdisziplin Zimmerstutzen. Hier belegten die Gastgeber die ersten neun Plätze sowie 19 der 27 vorderen Platzierungen. Den Sieg errang Judith Sausmikat.

Für ihre besonderen Leistungen wurden mehrere Jugendliche durch den Hauptsponsor Peter Gerdes, Leiter des Kernkraftwerks Krümmel, ausgezeichnet. In seiner Ansprache würdigte er ausdrücklich die vorbildliche Jugendarbeit des Vereins.

2003 – 30 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

19. September – 05. Oktober 2003

Mit der 30. Internationalen Hamwarder Schießsportwoche erreichte die traditionsreiche Veranstaltung einen historischen Höhepunkt. Zum Jubiläum konnte der Schützenverein Hamwarde erstmals sein lange angestrebtes Ziel verwirklichen: über 1.000 Starts. Insgesamt wurden 1.025 Starts von Mannschaften und Einzelschützen aus Norwegen, Schweden, Dänemark, den Niederlanden sowie aus verschiedenen Regionen Deutschlands gezählt.

Die Siegerehrung und die Verleihung des Ehrenpreises des Kreises erfolgten durch Kreispräsident Meinhard Füllner. In seiner Ansprache würdigte er die in Eigenleistung geschaffene moderne Schießanlage sowie die besondere Stellung des Hamwarder Vereins im Kreis Herzogtum Lauenburg und darüber hinaus.

Sportleiter Norman Sausmikat dankte vor der Siegerehrung seinem großen Team ehrenamtlicher Helfer, die an zahlreichen Abenden den reibungslosen Ablauf auf der modernsten Schießanlage Norddeutschlands ermöglichten. Besonders die vollautomatische EDV-Auswertung stellte bei der hohen Startzahl höchste Anforderungen an die Organisation.

Sportlich überzeugten vor allem die internationalen Gäste. Besonders in der „Königsdisziplin“ KK Freie Waffe 3×40 dominierten Schützen aus Norwegen und Dänemark mit herausragenden Leistungen. Auch in den Disziplinen KK-Liegend und KK-Gewehr 3×20 zeigten die norwegischen Mannschaften, insbesondere der Verein Meraaker, ihre Überlegenheit.

Der Ehrenpreis des Kreises für die beste internationale Leistung wurde an Andrea Kuhlmann vom gastgebenden Schützenverein Hamwarde für ihre Leistung mit dem Zimmerstutzen verliehen.

Die 30. Hamwarder Schießsportwoche bestätigte eindrucksvoll den hohen sportlichen Rang der Veranstaltung und stellte einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte dar.

2002 – 29 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

20. September – 06. Oktober 2002

Die 29. Internationale Hamwarder Schießsportwoche stellte erneut einen Höhepunkt im Vereinsjahr dar. Über einen Zeitraum von 14 Tagen traten Sportschützinnen und Sportschützen aus dem In- und Ausland auf dem Schießstand an der Worther Straße gegeneinander an. Dabei wurden zahlreiche neue Rekorde erzielt.

Mit 915 Starts erreichte die Veranstaltung einen neuen Höchstwert in der Geschichte der Hamwarder Schießsportwochen. Sportleiter Norman Sausmikat zeigte sich bei der Siegerehrung hoch erfreut über diese außergewöhnliche Beteiligung und sprach von einem besonderen Rekord, der den Stellenwert der Veranstaltung eindrucksvoll bestätigte.

Neben deutschen Teilnehmern waren erneut zahlreiche Schützen aus Dänemark und Norwegen vertreten. Auch Bürgermeister Lothar Dreves würdigte die Veranstaltung als großen Erfolg, wies jedoch darauf hin, dass künftig nicht unbegrenzt weitere Steigerungen zu erwarten seien.

Sportlich konnten die Hamwarder Schützen beachtliche Erfolge erzielen. Besonders hervorzuheben sind unter anderem die Siege von Christine Bake im KK-Liegendkampf und im KK-Dreistellungskampf der Damen sowie weitere Podestplätze für Kirsten Witt, Judith Sausmikat, Torge Kummerfeld, Bernd Graf, Andrea Kuhlmann, Martin Tralls, Friedhelm Theiding, Jutta Hase, Norbert Gruse, Udo Vollmüller und Wolfgang Kuttnick in verschiedenen Disziplinen.

Eine besondere Ehrung erhielt erneut Judith Sausmikat, die für ihr international starkes Ergebnis mit dem Ehrenpreis des Kreises ausgezeichnet wurde.

Die 29. Hamwarder Schießsportwoche bestätigte damit eindrucksvoll den hohen sportlichen Standard sowie die große Bedeutung dieser Traditionsveranstaltung weit über die Region hinaus.

2001 – 28 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

21. September – 07. Oktober 2001

Auch im Jahr 2001 bestätigte die Internationale Hamwarder Schießsportwoche eindrucksvoll ihren hohen Stellenwert im nationalen und internationalen Schießsport. Die inzwischen 28. Auflage der traditionsreichen Veranstaltung verzeichnete 854 Starts und konnte damit erneut als voller Erfolg gewertet werden.

Schützinnen und Schützen aus dem In- und Ausland nutzten die hervorragenden Bedingungen der Hamwarder Schießsportanlage, um ihr sportliches Können unter Beweis zu stellen. Die konstant hohe Beteiligung zeigte, dass sich die Hamwarder Schießsportwoche weiterhin großer Beliebtheit erfreute und fest im Terminkalender vieler Sportschützen verankert war.

Die Veranstalter zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Wettkämpfe, der sportlichen Fairness sowie der kameradschaftlichen Atmosphäre, die auch in diesem Jahr das Bild der Veranstaltung prägte.

2000 – 27 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

22. September – 8. Oktober 2000

Die 27. Internationale Hamwarder Schießsportwoche stellte einen neuen Meilenstein in der Vereinsgeschichte dar. Mit 911 Starts aus sieben Nationen wurde ein neuer Teilnehmerrekord erreicht und die bisherige Bestmarke deutlich übertroffen.

Sportleiter Norman Sausmikat zeigte sich hochzufrieden: Die Traumgrenze von 1.000 Starts rückte damit erneut näher. Zwei Wochen lang standen die Schießstände an der Wörther Straße im Mittelpunkt des internationalen Schießsports. Während viele Vereine rückläufige Teilnehmerzahlen beklagten, wuchs in Hamwarde das Interesse weiter – ein deutliches Zeichen für den hervorragenden Ruf der Veranstaltung.

Die sportlichen Leistungen erreichten erneut Spitzeniveau. Eine Mannschaft erzielte beeindruckende 1753 von 1800 möglichen Ringen, mehrere Einzelschützen erreichten Werte von 598 Ringen. Teilnehmer aus Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Norwegen und Dänemark bestätigten das internationale Format der Schießsportwoche.

Der Vereinsvorsitzende Wilfried Schnohr konnte bei der Siegerehrung zahlreiche Pokale überreichen. Bürgermeister Lothar Dreves kündigte an, sich auch weiterhin für finanzielle Unterstützung des Vereins einzusetzen und warb zugleich um Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft.

Besonders erfreulich war die zunehmende Beteiligung umliegender Vereine wie Gülzow und Witzeeze sowie der wachsende inklusive Gedanke: Erstmals nahmen auch ein Rollstuhlfahrer und eine Schützin mit körperlicher Einschränkung teil. Für die kommenden Jahre kündigte der Verein an, das Angebot für behinderte Sportler weiter auszubauen.

1999 – 26 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

24. September – 10. Oktober 1999

Die 26. Internationale Hamwarder Schießsportwoche war erneut von hoher sportlicher Qualität und internationaler Beteiligung geprägt. Insgesamt nahmen 467 Schützen aus 78 Vereinen aus Norwegen, Schweden, Dänemark, den Niederlanden und Deutschland teil.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die erst 15-jährige Judith Sausmikat, die bei der Siegerehrung mit dem Ehrenpreis der Kreispräsidentin ausgezeichnet wurde. Sie erzielte herausragende Ergebnisse: 379 Ringe mit dem Luftgewehr, 552 Ringe im Dreistellungskampf sowie den Sieg in der Disziplin Standauflage. Sportleiter Norman Sausmikat würdigte sie als besonderes Nachwuchstalent.

Auch weitere Hamwarder Schützen überzeugten:
Christoph Döhle erreichte 592 Ringe im KK-Liegendkampf, Schneegaß 588 Ringe. Judith Sausmikat stellte mit 395 Ringen im Luftgewehr eine Leistung auf Nationalkaderniveau ein.

Erstmals nahm mit Larysa Usachova eine Europameisterin aus Russland teil, die mit der Luftpistole 383 Ringe erzielte. Insgesamt wurden in allen Disziplinen sehr gute Ergebnisse erzielt.

1998 – 25 Internationale Hamwarder Schießsportwoche


25. September – 11. Oktober 1998

Die 25. Internationale Hamwarder Schießsportwoche stellte einen besonderen Meilenstein in der Geschichte des Vereins dar. Mit großer internationaler Beteiligung und insgesamt 881 Starts erreichte die Veranstaltung eine neue Rekordmarke und unterstrich eindrucksvoll die Bedeutung Hamwardes als überregionalen Schießsportstandort.

Ein besonderes Highlight war die technische Modernisierung der Schießanlage: Der Schweizer Schießstandanlagenbauer Polytronic rüstete den Stand als Referenzanlage mit zehn elektronischen Scheibenanlagen aus. Damit gehörte Hamwarde zu den modernsten Schießständen seiner Zeit – Papier- oder Kartonscheiben wurden erstmals vollständig überflüssig.

An den Wettkämpfen nahmen neben zahlreichen Hamwarder Schützen auch Bundesliga-Mannschaften sowie Sportler aus Dänemark, Norwegen, Belgien und weiteren Ländern teil.

1997 – 24 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

26. September – 13. Oktober 1997

Die 24. Internationale Hamwarder Schießsportwoche wurde im Jahr 1997 mit insgesamt 557 Starts durchgeführt. Damit lag die Beteiligung unter den hohen Zahlen der Vorjahre, dennoch bewies die Veranstaltung erneut ihre feste Verankerung im nationalen und internationalen Schießsportkalender.

Wie in den Jahren zuvor trafen sich Schützinnen und Schützen aus dem In- und Ausland in Hamwarde, um ihre sportlichen Leistungen in fairen und kameradschaftlichen Wettkämpfen zu messen. Die Atmosphäre war erneut geprägt von sportlichem Ehrgeiz, gegenseitigem Respekt und vielen persönlichen Begegnungen, die den besonderen Charakter der Hamwarder Schießsportwoche ausmachen.

1996 – 23 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

27. September – 13. Oktober 1996

Die 23. Internationale Hamwarder Schießsportwoche konnte auch im Jahr 1996 wieder als voller Erfolg verbucht werden. Mit über 700 Starts erreichte die Veranstaltung erneut eine sehr erfreuliche Beteiligung und bestätigte damit den hohen Stellenwert dieser Traditionsveranstaltung im nationalen und internationalen Schießsportkalender.

Besonders bemerkenswert ist dieses Ergebnis vor dem Hintergrund, dass zeitgleich fünf Parallelveranstaltungen stattfanden. Dennoch fanden zahlreiche Schützinnen und Schützen den Weg nach Hamwarde, was die Attraktivität der Hamwarder Schießsportwoche eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Die Wettkämpfe verliefen in gewohnt sportlich fairer und kameradschaftlicher Atmosphäre. Veranstalter, Helferinnen und Helfer trugen erneut mit großem Einsatz zum reibungslosen Ablauf bei und sorgten dafür, dass sich Teilnehmer und Gäste gleichermaßen wohlfühlten.

1995 – 22 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

22. September – 08. Oktober 1995

Die 22. Internationale Hamwarder Schießsportwoche im Jahr 1995 knüpfte erfolgreich an die lange Tradition der Veranstaltung an. Mit insgesamt 698 Starts bestätigte sich erneut die große Beliebtheit dieses internationalen Wettkampfes bei Schützinnen und Schützen aus dem In- und Ausland.

Nach den besonderen Vorkommnissen des Vorjahres verlief die Veranstaltung in ruhigem und geordnetem Rahmen. Die Wettbewerbe wurden in sportlich fairer Atmosphäre durchgeführt und von den Teilnehmern diszipliniert und kameradschaftlich getragen.

Die nahezu gleichbleibend hohe Beteiligung gegenüber dem Vorjahr zeigte, dass die Hamwarder Schießsportwoche weiterhin einen festen Platz im internationalen Terminkalender vieler Sportschützen einnahm. Auch die organisatorische Durchführung bewährte sich erneut und trug wesentlich zum guten Gesamteindruck der Veranstaltung bei.

Die 22. Auflage der Schießsportwoche bestätigte damit einmal mehr den guten Ruf Hamwardes als zuverlässiger Gastgeber für internationale Schießsportveranstaltungen.

1994 – 21. Internationale Hamwarder Schießsportwoche

23. September – 09. Oktober 1994

Die 21. SSW stand im Jahr 1994 unter einem besonderen Eindruck, da es während der Veranstaltung in der Schießhalle beinahe zu einer ernsten Katastrophe gekommen wäre.

Im Kugelfangbereich für Zimmerstutzen entstand ein Kabelbrand, der einen Teil der Holzverkleidung in Brand setzte. Als Ursache wurde später eine Beschädigung der Leitung durch einen Nagel oder eine Schraube während der Bauarbeiten festgestellt. Die Feuerwehr wurde umgehend alarmiert und konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen, sodass größerer Schaden sowie Personenschäden verhindert wurden.

Sportlich war die Beteiligung mit insgesamt 702 Starts sehr erfreulich und zeigte erneut die hohe Akzeptanz der Hamwarder Schießsportwoche im In- und Ausland. Die Wettbewerbe verliefen fair und in sportlich kameradschaftlicher Atmosphäre.

1993 – 20 Internationale Hamwarder Schießsportwoche

24. September – 10. Oktober 1993

Nach einer einjährigen Pause kehrte die Internationale Hamwarder Schießsportwoche 1993 zum 20ten Mal wieder in den Veranstaltungskalender zurück. Im Jahr 1992 konnte die Schießsportwoche aufgrund umfangreicher Baumaßnahmen am Schießstand nicht durchgeführt werden. In diesem Zeitraum wurde der erste Stock errichtet, in den der neue Luftgewehrstand einzog – ein wichtiger Schritt für die zukünftige Entwicklung der Anlage.

Mit der Wiederaufnahme der Veranstaltung im Jahr 1993 zeigte sich, dass sich die Investitionen in die Modernisierung ausgezahlt hatten. Insgesamt wurden 431 Starts verzeichnet, die den erfolgreichen Neustart der Schießsportwoche bestätigten.

Die modernisierten Räumlichkeiten boten den Teilnehmern deutlich verbesserte Bedingungen, insbesondere im Luftgewehrbereich. Trotz der einjährigen Unterbrechung blieb das Interesse an der Hamwarder Schießsportwoche ungebrochen und legte den Grundstein für die weitere erfolgreiche Fortsetzung der traditionsreichen Veranstaltung.

Die Internationale Hamwarder Schießsportwoche 1993 markierte damit einen wichtigen Neuanfang nach der baulichen Erweiterung und unterstrich erneut die Bedeutung Hamwardes als leistungsfähiger Austragungsort im Schießsport.

1991 – 19. Internationale Hamwarder Schießsportwoche

26. September – 13. Oktober 1991

Insgesamt gingen rund 300 Schützinnen und Schützen aus 60 Vereinen an den Start. Die Teilnehmer kamen aus Dänemark, Norwegen, Schweden, den Niederlanden sowie aus der Bundesrepublik Deutschland.

Geschossen wurde in insgesamt 13 Disziplinen mit Pistole, Armbrust, Luft- und Kleinkalibergewehren. Die Wettbewerbe starteten werktags ab 14 Uhr sowie an den Wochenenden ab 8 Uhr. Nach einer kurzen Unterbrechung wurde das Programm ab dem 3. Oktober auch an Werktagen jeweils ab 18 Uhr fortgesetzt. Die feierliche Siegerehrung fand am Sonntag, dem 13. Oktober, um 18 Uhr statt.

Sportwart Hans-Helmut Kiehn erinnerte daran, dass die Schießsportwoche erstmals im Jahr 1972 ausgetragen wurde, um „Leben in die Bude zu bringen“. Dank der Unterstützung durch die Gemeinde, den Kreis und zahlreiche Geschäftsleute konnte sich die Veranstaltung seitdem zu einer festen sportlichen Tradition entwickeln.

Mit den internationalen Gästen bestehen mittlerweile enge und langjährige Freundschaften. Auch 1991 durfte Hamwarde wieder hochrangige Sportler begrüßen. Ob Teilnehmer von Europa-, Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen dabei sein würden, zeigte sich wie immer erst mit dem Eintreffen der Sportler. Im Vorjahr waren in Hamwarde mehrere neue dänische und schwedische Rekorde aufgestellt worden – ein Beweis für das hohe sportliche Niveau der Veranstaltung.

1990 – 18. Internationale Hamwarder Schießsportwoche

21. September – 06. Oktober 1990

Insgesamt wurden 618 Starts in neun Disziplinen und elf Wettkampfklassen absolviert. Besonders erfreulich war die starke Beteiligung der Jugend: Mit 161 Starts – 31 mehr als im Vorjahr – stellte sie rund 26 Prozent aller Starts. Ein deutliches Zeichen für die positive Entwicklung des Nachwuchssports.

Rund 30 Prozent der Starts kamen aus den skandinavischen Ländern. Nach längerer Pause durften wir auch wieder Sportfreunde aus Schweden begrüßen, was uns besonders freute. Ebenfalls sehr willkommen waren die 30 Starts unserer Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Mit vielen dieser Vereine bestehen bereits seit Ende des Vorjahres Kontakte, die wir in Zukunft weiter ausbauen möchten.

Natürlich vergessen wir auch unsere vielen langjährigen sowie neuen Freunde aus Nah und Fern, aus dem Süden und Westen Deutschlands nicht. Ihre Teilnahme ist für uns stets Motivation zu neuen Taten.

Weniger zufriedenstellend war die Resonanz auf die Mannschaftswertungen in der Damen- und Altersklasse. Hier werden wir unser Angebot künftig anpassen, um insbesondere den Jugendbereich in allen Disziplinen noch besser fördern zu können.

Ganz besonders freuten wir uns über die Teilnahme des dreifachen Weltmeisters in den 300-Meter-Wettbewerben, Glenn Dubis aus den USA, des WM-Dritten Jørgen Herlufsen sowie vieler weiterer Nationalmannschaftsschützen aus allen Teilnehmernationen.

Auch sportlich wurden zahlreiche herausragende Leistungen erzielt. Die absoluten Spitzenergebnisse erzielte der junge Nationalmannschaftsschütze Christian Klees mit 598 Ringen im KK-Liegendkampf und 1163 Ringen im KK-International. Ihm dicht auf den Fersen lag Jacob Groenbaek aus Skive mit 595 und 1161 Ringen.

Mit dem Luftgewehr setzte sich Ralf Gosch mit hervorragenden 392 Ringen klar an die Spitze. Auch die 387 Ringe von Tomas Michaels verdienen große Anerkennung. Besonders erwähnenswert ist zudem der Junior Bernd Matthiesen vom SV Warder, von dem wir mit seinen 387 Ringen sicher noch viel hören werden.

Die schwedischen Juniorinnen dominierten die weibliche Juniorenklasse eindrucksvoll und belegten die Plätze eins bis sieben mit Ergebnissen zwischen 388 und 378 Ringen. Bei den Damen überzeugte Dort Reimers mit sehr guten 381 Ringen.

Die 18. Internationale Hamwarder Schießsportwoche zeigte erneut eindrucksvoll, dass sportliche Qualität, internationale Freundschaft und kameradschaftliches Miteinander in Hamwarde seit jeher eng miteinander verbunden sind.

1989 – 17. Internationale Hamwarder Schießsportwoche

22. September – 07. Oktober 1989

Mit 525 Starts von Teilnehmern aus fünf Nationen in acht Disziplinen lag die Beteiligung zwar leicht unter dem Vorjahresniveau, dennoch zeigte sich die Sportleitung mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden.

Besonders erfreulich waren die zahlreichen hervorragenden Einzelleistungen sowie die deutlich sichtbare sportliche Weiterentwicklung der jungen Schützinnen und Schützen aus Jütland. Die Qualität der Wettbewerbe bestätigte erneut den hohen Stellenwert der Hamwarder Schießsportwochen im internationalen Vergleich.

Sehr positiv fiel erneut die starke Beteiligung der Jugend auf: 119 Starts wurden von jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern absolviert. Hinzu kamen 75 Damenstarts sowie 77 Starts in den Alters- und Seniorenklassen – ein deutliches Zeichen für die breite sportliche Basis der Veranstaltung.

Auch sportlich ragten mehrere Leistungen heraus:
Bo Liljaa aus Kolding erzielte mit 1170 Ringen im KK international vermutlich einen neuen dänischen Rekord, dessen Anerkennung noch ausstand. Seine 596 Ringe im KK-Liegendkampf bestätigten ebenfalls seine herausragende Form. Jørgen Herlufsen aus Skive erreichte ebenfalls 596 Ringe, wobei er lediglich in der letzten Serie Punkte liegen ließ.

Mit dem Luftgewehr setzte sich Uwe Bahnsen aus Flensburg souverän an die Spitze. Bei den Junioren überzeugte Kim Larsen aus Skive mit 382 Ringen, während Gitte Hedegaard aus Birkeröd mit 383 Ringen bei den Damen das Feld klar dominierte.

Die 18. Internationale Hamwarder Schießsportwoche bestätigte erneut den sportlichen, organisatorischen und menschlichen Wert dieser traditionsreichen Veranstaltung und bildete eine solide Grundlage für die kommenden Jahre.

1988 – 16. Internationale Hamwarder Schießsportwoche

23. September – 08. Oktober 1988

Die 16. Internationale Hamwarder Schießsportwoche stand in diesem Jahr ganz im Zeichen organisatorischer Neuerungen und konnte in vielerlei Hinsicht als Experiment bezeichnet werden.

Neue Mannschaftswettbewerbe im Damen-, Alters- und Seniorenbereich fanden leider nicht die erhoffte Resonanz, sodass diese Disziplinen künftig wieder reduziert werden. Die Junioren-Mannschaftswettbewerbe hingegen bewährten sich und werden dauerhaft in die Ausschreibung aufgenommen.

Trotz intensiver Werbung blieb die Beteiligung in den Pistolenwettbewerben weiterhin gering. Auch der erstmals eingesetzte Computer zur Ergebniserfassung stellte die Organisation vor anfängliche Herausforderungen. Aus diesen Erfahrungen wird gelernt, mit dem Ziel, künftig bereits am Abend der Siegerehrung vollständige Ergebnislisten präsentieren zu können.

Die Siegerehrung wurde erstmals bereits am Samstagabend durchgeführt. Daran soll festgehalten werden, auch wenn an diesem Abend viele Sieger aus der näheren Umgebung sowie Vereinsmitglieder fehlten.

Durch die große Zahl dänischer Meldungen am letzten Wettkampftag mussten einzelne Durchgänge nach Schwarzenbek verlegt werden. Dies soll jedoch eine Ausnahme bleiben. Für das kommende Jahr ist der Gewehrbereich bereits wieder vollständig ausgebucht.

Insgesamt wurden 581 Starts aus fünf Nationen, verteilt auf 160 Mannschaften, verzeichnet. Besonders erfreulich waren die hervorragenden Ergebnisse in den olympischen Disziplinen, die vor allem von den dänischen Schützen erzielt wurden. Unter ihnen befanden sich auch die Olympiateilnehmer Klaus Jörn Christensen und Jørgen Herlufsen.

1987 – 15. Internationale Hamwarder Schießsportwoche

29. September – 11. Oktober 1987

Auch die 15. Internationale Hamwarder Schießsportwoche konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Ergebnislisten lagen rechtzeitig vor und bestätigten erneut das hohe sportliche Niveau dieser traditionsreichen Veranstaltung.

Rund 140 ausländische Teilnehmer aus Großbritannien, Dänemark, Norwegen und den Niederlanden nahmen an den Wettkämpfen teil und sorgten zum Teil für wahre Weltklasseergebnisse. Doch auch die deutschen Schützen konnten sich im starken internationalen Teilnehmerfeld hervorragend behaupten.

Besonders erfreulich war erneut die große Beteiligung der Jugend. Vor allem aus dem Ausland gingen zahlreiche Nachwuchsschützen an den Start und sorgten mit rund 140 Starts für einen eindrucksvollen Beleg der nachhaltigen internationalen Nachwuchsarbeit im Schießsport.

Insgesamt konnten 162 Mannschaften aus 63 Vereinen mit 663 Einzelstarts verzeichnet werden – Zahlen, die den hohen Stellenwert der Hamwarder Schießsportwochen eindrucksvoll unterstreichen.

Diese erfreuliche Entwicklung erfüllt den Schützenverein Hamwarde mit großem Stolz und Dankbarkeit.

Unsere Freunde aus Dänemark
Unsere Freunde aus England

1986 – 14. Internationale Hamwarder Schießsportwoche

27. September – 12. Oktober 1986

Die 14. Internationale Hamwarder Schießsportwoche konnte auch im Jahr 1986 erfolgreich abgeschlossen werden. Mit großer Freude konnten den Teilnehmern erneut zeitnah die Ergebnislisten zur Verfügung gestellt werden.

Aus Dänemark, Norwegen, den Niederlanden und Großbritannien nahmen in diesem Jahr rund 90 Schützinnen und Schützen an der Veranstaltung teil. Besonders stark vertreten war erneut die Jugend, vor allem aus Dänemark, mit rund 150 Starts, was die Bedeutung des Nachwuchses im internationalen Schießsport eindrucksvoll unterstrich.

In den einzelnen Disziplinen wurden zahlreiche hervorragende Leistungen erzielt. Zwei Ergebnisse ragten dabei besonders heraus:

Die junge Dänin Ellen Stephansen erzielte im KK-Liegendkampf mit 598 Ringen einen neuen dänischen Rekord. Ebenso stellte die Liegendmannschaft der Salonskytteforening Birkerød mit dem hervorragenden Ergebnis von 2.380 Ringen ebenfalls einen neuen dänischen Rekord auf.

1985 – 13. Internationale Hamwarder Schießsportwoche

28. September – 13. Oktober 1985

Auch im Jahr 1985 kamen wieder zahlreiche Sportschützen aus dem In- und Ausland nach Hamwarde, um ihre sportliche Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen oder neue Bestleistungen zu testen. Die 13. Internationale Hamwarder Schießsportwoche bestätigte erneut den hohen Stellenwert dieser Veranstaltung im internationalen Schießsportkalender.

Rund 560 Starts wurden verzeichnet. Davon stellten 78 ausländische Teilnehmer aus Dänemark und Norwegen ein gutes Drittel des gesamten Starterfeldes. Hinzu kamen Schützen aus den Niederlanden und Großbritannien, wodurch die Veranstaltung erneut ihren internationalen Charakter unter Beweis stellte.

Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung von Jugendlichen und Junioren aus der Bundesrepublik, Dänemark und Norwegen. Etwa 130 Starts in den Nachwuchsklassen belegten eindrucksvoll die Bedeutung der Nachwuchsarbeit im Schießsport.

Mit großer Freude konnte festgestellt werden, dass alle Teilnehmer ihre Wettkämpfe mit Ruhe, sportlichem Anstand und großer Fairness bestritten. Beanstandungen bei der Auswertung gab es keine – ein Zeichen für die hohe Qualität der Organisation und Durchführung.

Ein besonderer Höhepunkt war das Ergebnis der dänischen Juniorin Lene Andersen, die im Half-Match-Wettbewerb (60 Schuss Dreistellung) hervorragende 559 Ringe erzielte. Dieses Ergebnis wurde als dänischer Rekord anerkannt und stellte einen der sportlichen Glanzpunkte der gesamten Veranstaltung dar.

1984 – 12. Internationale Hamwarder Schießsportwoche

Nach der abgeschlossenen Modernisierung der Schießsportanlage wurde die Hamwarder Schießsportwoche 1984 wieder aufgenommen. Die Wiederaufnahme der Veranstaltung bestätigte eindrucksvoll, dass sich die investierten Anstrengungen gelohnt hatten.

30. September – 14. Oktober 1984

Die modernisierte Anlage bot den Teilnehmern optimale Wettkampfbedingungen und wurde von den anwesenden Schützinnen und Schützen aus dem In- und Ausland durchweg positiv bewertet. Zahlreiche Mannschaften und Einzelschützen nahmen die Einladung nach Hamwarde an und sorgten erneut für ein lebendiges, sportlich anspruchsvolles Wettkampfgeschehen.

Besonders erfreulich war die weiterhin starke internationale Beteiligung. Gäste aus Großbritannien, Dänemark und Norwegen prägten das Bild der Veranstaltung ebenso wie die zahlreichen deutschen Teilnehmer. Die Hamwarder Schießsportwoche entwickelte sich damit erneut zu einem Treffpunkt für sportlichen Leistungsvergleich und freundschaftliche Begegnungen über Ländergrenzen hinweg.

Neben den sportlichen Leistungen stand erneut das kameradschaftliche Miteinander im Vordergrund. Der offene Austausch zwischen den Teilnehmern, das gegenseitige Kennenlernen und die Pflege bestehender Freundschaften machten die Veranstaltung zu mehr als nur einem sportlichen Wettbewerb.

1982 – 11. Internationale Hamwarder Schießsportwoche

02. – 17. Oktober 1982

Im Jahr 1982 fand in Hamwarde die 11. Hamwarder Schießsportwoche statt. Wie bereits in den Vorjahren entwickelte sich die Veranstaltung erneut zu einem internationalen und kameradschaftlichen Treffen von Sportschützinnen und Sportschützen.

Teilnehmer aus Dänemark, Norwegen, Holland sowie aus der gesamten Bundesrepublik kamen nach Hamwarde, um sich im sportlichen Wettkampf zu messen und gleichzeitig den persönlichen Austausch über Ländergrenzen hinweg zu pflegen. Die Hamwarder Schießsportwoche bestätigte damit erneut ihren festen Platz im internationalen Terminkalender vieler Schützenvereine.

Besonders hervorgehoben wurde die harmonische Atmosphäre, die sowohl den sportlichen Vergleich als auch die Pflege langjähriger Freundschaften ermöglichte. Der sportliche Wettkampf stand dabei ebenso im Mittelpunkt wie die kameradschaftliche Begegnung abseits der Schießstände.

1981 – 10. Internationale Hamwarder Schießsportwoche

03. – 18. Oktober 1981

Die 10. Hamwarder Schießsportwochen wurden trotz einer parallel stattfindenden Veranstaltung in unmittelbarer Nachbarschaft erneut zu einem großen Erfolg. Mit über 290 Teilnehmern und rund 600 Einzelstarts bewegte sich die Veranstaltung auf dem hohen Niveau des Vorjahres.

Auch die sportlichen Leistungen in den einzelnen Disziplinen konnten sich erneut sehen lassen. Während die neue Disziplin Armbrust 10 Meter noch etwas verhalten angenommen wurde und auch in den Pistolenwettbewerben mehr Mannschaften wünschenswert gewesen wären, zeigte sich insgesamt ein sehr positives sportliches Gesamtbild.

Besonders erfreulich war der weiter gestiegene internationale Anteil: Rund 80 ausländische Schützen nahmen teil. Neben den bereits traditionellen Teilnehmern aus den Niederlanden, Dänemark und Norwegen waren erstmals auch Schützen aus Großbritannien vertreten. Viele dieser Gäste konnten privat bei Vereinsmitgliedern untergebracht werden, wofür der Verein seinen besonderen Dank aussprach.

1980 – 9. Internationale Hamwarder Schießsportwoche

04. – 19. Oktober 1980

Mit hervorragenden sportlichen Leistungen endeten die 9. Hamwarder Schießsportwochen und bestätigten erneut das hohe internationale Niveau der Veranstaltung.

Besonders herausragend waren die 1169 Ringe im KK 120-Schuss Dreistellungskampf, erzielt durch den norwegischen Weltmeister Harald Steenvaag. Ebenso beeindruckend war der neue dänische Juniorenrekord durch den jungen F. Jensen mit 598 Ringen im KK liegend. Dieses Ergebnis wurde auch vom Norweger F. Hesselberg-Meyer erreicht, der sich damit den ersten Platz in der Schützenklasse sicherte.

Luftgewehr-Weltmeister Oswald Schlipf aus Wiesbaden erzielte mit dem Standardgewehr 580 Ringe und unterstrich damit erneut die sportliche Qualität des Teilnehmerfeldes.

Auch die Hamwarder Sportschützen konnten sich eindrucksvoll in die Siegerlisten eintragen. In den Mannschaftswettbewerben mit der Sportpistole belegten sie die beiden ersten Plätze. Besonders hervorzuheben sind außerdem die 383 Ringe von Klaus Seemann im Luftgewehr, die ihm den dritten Platz in der Einzelwertung einbrachten – noch vor Weltmeister Oswald Schlipf mit 382 Ringen.

1979 – 8. Internationale Hamwarder Schießsportwoche

06. – 21. Oktober 1979

Bei der achten Hamwarder Schießsportwoche konnten erneut zahlreiche ausgezeichnete Leistungen in den verschiedenen Disziplinen verzeichnet werden. Besonders sportlich zeigte sich das hohe Niveau vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Teilnehmerzahlen gingen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück, insbesondere in den Pistolenwettbewerben. Dies ließ sich vor allem durch Terminüberschneidungen mit mehreren neu eingeführten Veranstaltungen ähnlicher Art erklären.

Trotzdem blieb der Einzugsbereich der Schützen gewohnt groß – von Oslo bis nach Süddeutschland. Besonders erfreulich war die erstmalige Teilnahme einer größeren Anzahl hervorragender dänischer Schützen, wodurch viele neue persönliche Kontakte zwischen den Vereinen geknüpft werden konnten.

Für einige organisatorische Pannen in der Terminplanung bat die Veranstaltungsleitung ausdrücklich um Entschuldigung und versprach, diese Fehler künftig zu vermeiden.

1978 – 7. Internationale Hamwarder Schießsportwoche

07. – 22. Oktober 1978

Mit rund 600 Einzelstarts aus über 60 Vereinen waren die herbstlichen Hamwarder Schießsportwochen erneut sehr gut besucht. Auch wenn in den Mannschaftswettbewerben die eine oder andere bekannte Mannschaft fehlte, zeigte sich das sportliche Niveau erneut auf hohem Niveau.

Es wurden durchweg gute bis sehr gute Leistungen erzielt. Besonders erfreulich war, dass die Siegestrophäen weit über die Landkarte verteilt wurden – von Oslo über Wiesbaden bis in das Niederrheingebiet.

Ein herzlicher Dank galt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern, ohne deren Geduld, Einsatz und Engagement eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich gewesen wäre. Ebenso wurde die ideelle und materielle Unterstützung vieler Förderer dankbar hervorgehoben.

1977 – 6. Internationale Hamwarder Schießsportwoche

08. – 23. Oktober 1977

Bei der sechsten Hamwarder Schießsportwoche wurden insgesamt 720 Einzelstarts aus rund 75 Vereinen verzeichnet. Damit konnte gegenüber dem Vorjahr erneut ein deutlicher Anstieg der Teilnehmerzahlen festgestellt werden – ein klarer Beweis dafür, dass die Veranstaltung sich sportlich und organisatorisch fest etabliert hatte.

Mit Stolz und Freude blickte das Organisationsteam auf diese Entwicklung und sah sich in seinem eingeschlagenen Weg bestätigt. Gleichzeitig wurde der Anspruch formuliert, auch künftig alles daranzusetzen, dieses herbstliche Saisonabschlussschießen weiterhin attraktiv und hochwertig zu gestalten.

Besonders erfreulich war die große Zahl ausländischer Teilnehmer. Sie unterstrich den internationalen Charakter der Schießsportwoche und leistete einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zur gelebten europäischen Sportgemeinschaft.

1976 – 5. Internationale Hamwarder Schießsportwoche

09. – 24. Oktober 1976

Die fünfte Hamwarder Schießsportwoche verzeichnete 
132 Mannschaften mit insgesamt 642 Einzelstarts.
Das erstmal gibt es eine Damenklasse.

Die Teilnehmer reisten aus OsloKopenhagen, aus Nord- und Westdeutschland sowie aus Städten wie FürthWiesbadenund Bamberg an.

Besonders bemerkenswert war die starke Beteiligung zahlreicher Mitglieder der Nationalmannschaften aus NorwegenDänemark und der Bundesrepublik Deutschland, wodurch das internationale und sportliche Niveau der Veranstaltung weiter deutlich gesteigert wurde.

1975 – 4. Hamwarder Schießsportwoche

11. – 26. Oktober 1975

Bei der vierten Hamwarder Schießsportwoche nahmen 
97 Mannschaften mit insgesamt 439 Einzelstarts teil.

Neben zahlreichen regionalen Teilnehmern reisten auch Schützinnen und Schützen aus Köln sowie aus Kopenhagen an und unterstrichen damit erneut den wachsenden Charakter der Veranstaltung.

Das erste Mal mit internationaler Beteiligung aus Dänemark.

1974 – 3. Hamwarder Schießsportwoche

12. – 27. Oktober 1974

Die dritte Hamwarder Schießsportwoche verzeichnete bereits 
138 Mannschaften mit insgesamt 582 Einzelstarts und bestätigte damit die wachsende Bedeutung der Veranstaltung im norddeutschen Raum.

Neben zahlreichen Teilnehmern aus Norddeutschland konnte das Turnier auch hochkarätige Gäste begrüßen:
Der Olympiasieger von Mexiko und ehemalige Weltmeister Bernd Klinger lobte ausdrücklich das sportlich hohe Niveau der Wettkämpfe. Ebenso nahmen Peter Kohnke, Olympiasieger und Weltmeister, sowie Nationalmannschaftsmitglied Rainer Brosch teil.

Als bester Junior im Wettbewerb KK 3×40 überzeugte Egbert Römich mit einer herausragenden Leistung.

1973 – 2. Hamwarder Schießsportwoche

Eine Woche Ende Oktober 1973

Bei der zweiten Auflage der Hamwarder Schießsportwoche gingen bereits 96 Mannschaften mit insgesamt 412 Einzelstarts an den Start.
Die Veranstaltung gewann damit früh deutlich an Bedeutung. Besonders hervorzuheben war die Teilnahme der vielfachen Deutschen Meistermannschaft aus Bremervörde, die dem Wettbewerb zusätzlichen sportlichen Glanz verlieh.

1972 – 1. Hamwarder Schießsportwoche

Eine Woche im November 1972.

Im Jahr 1972 fand die erste Hamwarder Schießsportwoche statt.
Damit begann eine Tradition, die bis heute Generationen von Schützinnen und Schützen verbindet.
Eine Idee der aktiven Schützen unter Federführung von Norman Sausmikat und Hans-Helmuth Kiehn

Teilnehmer:
76 Mannschaften und 332 Einzelstarts aus Norddeutschland

Bernd Klingner – Olympiasieger und Weltmeister (Bremerförde)

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